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“Wie der Winzer so der Wein” — Kloster Zscheiplitz begrüßt Uwe Lützkendorf

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Uwe Lützkendorf kurz nach der Wende die Familientradition des Weinbaus wieder aufnahm, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Sein Großvater hatte die Güter in den 50er-Jahren im Rahmen der Zwangskollektivierung abgeben müssen, 1991 bekam die Familie sie zurück. Und aus einem frisch diplomierten Ingenieur für Gärungs- und Getränketechnologie wurde binnen kürzester Zeit ein passionierter Winzer.

In dieser Umbruchzeit den Schritt von der Theorie in die Praxis zu wagen, erforderte Courage und Unternehmergeist: Die Weinberge befanden sich in einem schlechten Zustand, der Investitionsbedarf war hoch, und auf der Karte der deutschen Weinregionen galt die Saale-Unstrut-Region nach Jahrzehnten des Stillstands als weißer Fleck. Wein aus dem Osten – gab es das überhaupt?

Uwe Lützkendorf ließ sich von all dem nicht entmutigen. Er sah sich auf Weingütern im Süden Deutschlands um, sammelte Erfahrungen und entwickelte ein feines Gespür für die Nuancen, die einen herausragenden Wein von einem guten Wein unterscheiden. Bereits nach vier Jahren durften die Lützkendorfs den exklusiven VDP-Adler auf ihre Etiketten drucken –ein Ritterschlag. Denn die strengen Qualitätskriterien dieses Verbandes erfüllen nur wenige Weingüter.

Seinen Pioniergeist hat Uwe Lützkendorf auch danach oft unter Beweis gestellt – zum Beispiel bei der Rekultivierung eines Kalktagebaus zum Weinberg. Am liebsten jedoch gibt er sich ganz seiner Passion hin: der Kreation von großen Terroirweinen. Dass es den perfekten Wein nie geben wird, weiß Uwe Lützkendorf. Aber er kann ihn sich vorstellen. Und er kommt ihm immer näher. Jahr für Jahr.

https://www.weingut-luetzkendorf.de


Weine aus dem Weigut Uwe Lützkendorf, darunter der Jungwein Weissburgunder 2017, sind im Pfalzgrafenkeller und im Weinclub-Abo erhältlich.

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