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Erster Stilletag auf Kloster Zscheiplitz

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Der Zscheiplitzer Berg ist ein Ort, wo sich schon Menschen vor 10.000 Jahren angesiedelt haben. Aufgrund seiner besonderen Stellung in der Landschaft  wurde er wahrscheinlich auch als Kultplatz genutzt, wo Menschen den Sinn ihres Daseins gesucht haben, als sie sich selbst in diesem grenzenlosen Universum erkannten.

Später, nach wechselvoller Geschichte, wurde ein Benediktinerkloster für Nonnen gegründet.

Zscheiplitz war in all diesen Zeiten auch ein Ort, wo Menschen die Stille gesucht haben, um sich selbst zu erkennen inmitten turbulenter Zeiten.

In unserer ruhelosen Zeit sehnen sich wieder Menschen nach Stille.

Die Gedanken sind lauter geworden als die Stille. Die Erfahrung der Stille braucht eine Struktur der Präsenz, in der sie erfahrbar wird.

Auf Sitzkissen oder –bänkchen versuchen wir an diesem Tag in die Stille zu gehen. Es werden immer noch die Gedanken kommen, aber wir versuchen sie nicht mehr weiter zu denken. Wir lassen sie wieder los, ohne dass uns mit ihnen zu identifizieren. Die Gedanken bleiben ohne den Denker. Es geht um das Loslassen unserer Egozentrik.

Der Zen-Lehrer Uwe Böhme (http://www.stille-meditation-leipzig.de/) wird zusammen mit der Naumburger Sitzgruppe den Meditationstag gestalten.

Der Tag beginnt um 8:30 mit schnellem Gehen im Gutshof und wird danach fortgesetzt mit Sitzeinheiten von ca. 20-25 Minuten. Es gibt einen meditativen Vortrag (Teisho) und die Möglichkeit zu Einzelgesprächen (Dokusan). Der Tag endet in einer offenen Runde mit einer Führung durch das Kloster.

Interessierte, die daran teilnehmen möchten melden sich bitte vorher unter [email protected] mit Angabe einer Telefonnummer an. Eventuelle Unklarheiten können damit im Voraus geklärt werden.

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