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Grenzüberschreitender Dialog

Am vergangenen Wochenende empfing Kloster Zscheiplitz eine hochkarätige Delegation aus der Tschechischen Republik zu einem intensiven Austausch über Kunstgeschichte, Provenienzforschung und Restaurierung – ein Gespräch, das zugleich den Grundstein für künftige gemeinsame Forschungsvorhaben legte.

An der Spitze der Delegation stand PhDr. Eliška Fučíková, CSc., eine international ausgewiesene Kunsthistorikerin und Autorin, die für ihr wissenschaftliches und publizistisches Wirken mit zahlreichen bedeutenden Auszeichnungen geehrt wurde – darunter der Gottfried-von-Herder-Preis, der französische Ordre Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste sowie Ehrungen des Victoria and Albert Museums und der Royal Fine Art Commission in London. Begleitet wurde sie von Markéta Ježková, Kunsthistorikerin am Studia Rudolphina Center des Instituts für Kunstgeschichte in Prag, sowie dem Ingenieur Jaroslav Kubíček, der maßgeblich an der Restaurierung und Revitalisierung des historischen Schlosses Kácov beteiligt ist. Oliver Tietze, Vorsitzender von Kunstretter e.V. und Diplom-Restaurator, wurde für seine fundierte Fachkenntnis besonders geschätzt, die auf langjähriger praktischer Erfahrung sowie laufenden Forschungs-, Konservierungs- und Restaurierungsarbeiten beruht. Sein fachkundiger Beitrag bereicherte das Symposium in hohem Maße.

Im Mittelpunkt des Symposiums im Kloster Zscheiplitz standen die historischen Bestände des Klosters sowie die Herausforderungen ihrer Bewahrung – daneben eröffneten sich weiterführende Perspektiven für grenzüberschreitende Forschungsinitiativen. „Vor allem aber hat dieser Besuch die überragende Bedeutung des Klosters Zscheiplitz als eines privat getragenen Ortes bekräftigt, an dem historische Reflexion, künstlerische Auseinandersetzung und internationaler Kulturdiskurs zusammenfinden“, so Alexander von Hahn, Direktor des Kloster Zscheiplitz Familienmuseums.