Master Gerhard Staufenbiel – Teezeremonie & Kozert, Dezember 17

In einem alten Spruch aus den Zen-Tempeln des frühen chinesischen Zen stammt der Spruch: Tee und Zen – ein Geschmack. So wurde der Teeweg in Japan in seiner Blütezeit um 1600 verstanden und praktiziert. Aber seit der politischen Reform der Meji-Zeit ist der Teeweg mehr und mehr zu einem System der Erziehung nach strikten Regeln in der neokonfuzianischen Tradition geworden. Im Myoshinan versuchen wir, den Teeweg wieder im alten Geist als Zen Meditation zu üben und zu leben.

Ganz wichtig dabei ist die Einheit von Atem und Bewegung. Sind Körper und Geist, Atem und Bewegung in Harmonie, so wird die Zubereitung des grünen Pulvertees zu einer Meditation. Wir tanzen den Tee in völliger Selbstvergessenheit, in Harmonie mit uns selbst und den Anderen. (http://www.teeweg.de/blog/cha-chan-yi-wei-tee-und-zen/).

Die Form (es gibt über 300 feste Formen der Teezeremonie) ist für uns ein Mittel, vollkommen Eins zu werden mit den Teegeräten und sich selbst zu vergessen. Sie ist wie eine Partitur in der Musik, die aber auch Variationen erlaubt. Wir üben die strengen Formen in Anlehnung an die Tradition der Urasenke, Kyoto, ändern die Formen aber je nach Situation und Gegebenheiten ab. Jede Änderung aber muss sich aus dem Geist des Zen in der Praxis bewähren.

Das ist der Teeweg, den wir im Myoshinan üben.

Ein Tag mit Tee. Einführung und erste Schritte

1. Vorführung der Teezeremonie mit anschließenden Erläuterungen.
Es sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich. Erfahrungen mit Zen sind hilfreich, aber nicht erforderlich.

2. Eigene Übungen des Teeweges:
Zur Vorbereitung Atem- und Bewegungsübungen, Meditation in Stil des Zen.


3. Schlagen einer Schale Tee und erste Schritte zur vollständigen Teezeremonie.

4. Zur Entspannung kleine Zwischenmeditationen zur Zen Shakuhachi und Lockerungsübungen.

Dazu reißt aus Nürnberg Meister Gerhard Staufenbiel (www.teeweg.de) mit einem Assistenten an. Herr Staufenbiel ist jährlich für einen lange Zeit in Japan und lehrt seit über 30 Jahren die Kunst der Teezeremonie.

Ab 13.00 Uhr eine kleine Führung, Gespräche mit Meister Staufenbiel der einführende Worte zu dieser Tradition im lockeren Beieinandersitzen erzählen wird…., die Zeremonie selbst ist von 14.30 – ca. 16.30 Uhr.

 

Zeit: 17.12.2016 ca. 13.00 Uhr bist ca. 17.00 Uhr

 

Kosten: 55,- € p.P. – maximum 8-10 Teilnehmer!

 

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